PIC16C717, 16LC717

Eigenschaften der PICs 16C717 , 16LC717


Bauform, Speichergröße, Taktfrequenz, eingebaute Peripherie, Versorgungsspannung, Anschlußbelegung

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PIC - Microcontroller im DIP18 ( 16C717-xx /P ) , SOIC18 ( 16C717-xx /SO ) oder SSOP20 ( 16C717-xx/SS ) Gehäuse.

Löschbare Eprom - Version verfügbar ( PIC16C717 /JW ).

Interner RC-Oszillator, 32kHz oder 4MHz dynamisch auswählbar.

Externe Oszillatorfrequenz 0 bis 20 MHz, belegt bis zu 2 Ein- / Ausgangs-Pins.

Unterschiedliche Oszillatortypen verfügbar , z.B. XT ( Quarz, Schwinger ), RC ( R-C-Glied ), interner RC-Osz., externer Widerstand, externes Taktsignal.

16 Ein- bzw. Ausgänge verfügbar. ( Einer davon ist immer ein Eingang. Die Zahl verringert sich wenn nicht der interne 4MHz-Oszillator verwendet wird oder wenn MCLR# verwendet wird. )

Programmspeicher für 2048 Befehle ( 14 Bit Befehlswortbreite ).

Datenspeicher für 256 Byte.

Analog - Digital - Wandler ( ADC ) mit 6 Eingängen und 10 Bit Auflösung.

Referenzspannungsmodul für ADC, BOD, LVD, auch auf Ausgangs-Pin verfügbar.

Zusätzlich zum bei diversen PICs vorhandenen Brown-Out-Detect ( BOD ) bietet das Unterspannungs - Erkennungs - Modul ( Low-Voltage-Detect, LVD ) die Möglichkeit, beim Erkennen einer Versorgungspannung unterhalb einer in mehreren Stufen programmierten Grenze einen Interrupt auszulösen. Alternativ dazu kann das Modul auch eine externe Spannung an LVDIN mit der (festen) internen Referenz vergleichen.

TMR0: Ein 8-Bit Hardware-Zähler bzw. Zeitgeber mit einstellbarem Vorteiler.

TMR2: Ein 8-Bit Hardware-Zeitgeber mit vor- und nachgeschaltetem Teiler und Perioden-Register.

TMR1: Ein 16-Bit Hardware-Zähler bzw. Zeitgeber mit einstellbarem Vorteiler.

Ein 16-Bit Capture / Compare / PWM -Modul mit erweitertem Funktionsumfang. Dieses erlaubt den Stand des Zählers TMR1 bei einer Flanke am CCP1-Pin zu speichern oder den Zählerstand ständig mit einem programmierten Wert zu vergleichen und beim Erreichen eine Aktion auszulösen. Alternativ kann zusammen mit TMR2 ein PWM - Ausgangssignal mit bis zu 10-Bit Auflösung erzeugt werden. Eine der erweiterten Funktionen gegenüber den in anderen PICs vorhandenen CCP - Einheiten ist die Möglichkeit das PWM - Modul für Halb-Brücken- und Voll - Brücken - Betrieb zu konfigurieren.

Ein Watchdogtimer.

Ein synchroner serieller Port ( Master Synchronous Serial Port, MSSP ). Das MSSP - Modul unterscheidet sich von den bei anderen PICs vorhandenen SSP-Modulen z.B. durch die Unterstützung des I²C - Master - Modus.

Lesen des Programmspeichers ist möglich ( Programm Memory Read, PMR ). Nüzlich zum Beispiel für Tabellen und Texte.

10 Interrupts: INT-Pin, TMR0, TMR1, TMR2, Signaländerung an PORTB 4...7, MSSP, Capture/Compare, ADC, LVD

8 - Ebenen - Stapelzeiger für Unterprogrammaufrufe.

Versorgungsspannungsbereich PIC16C717: 4,0...5,5 V ( -40...+85°C ).

Versorgungsspannungsbereich PIC16LC717, 0...70°C:

2,5...5,5 V bis 4MHz,

3,0...5,5V über 4MHz bis 10MHz, Untergrenze steigt über 10MHz linear auf 4,0V bei 20MHz

Versorgungsspannungsbereich PIC16LC717, -40...0°C, +70...+125°C::

3,0...5,5 V bis 10MHz, über 10 MHz steigt die Untergrenze linear von 3,0 bis auf 4,0V bei 20MHz an.

Bezeichnung eines PIC bis 4MHz mit zulässigem Temperaturbereich von

0...70°C: PIC16C717-04, -40...+85°C: PIC16C717-04I, -40...+125°C: PIC16C717-04E (Beispiele)

In eingebautem Zustand programmierbar.

Ein Ausgangs-Pin liefert bis zu 25mA, ein Port bis zu 200mA, der Gesamtstrom des PIC darf bis zu 250/300mA betragen.

Typischer Versorgungsstrom PIC16C717: k.A.

Belegung der Pins entsprechend der Anordnung im Gehäuse

DIP, SOIC, CERDIP

Bezeichnung Typ Pin-Nr. Pin-Nr. Typ Bezeichnung
RA0 / AN0 Eing. / Ausg. 1 18 Eing. / Ausg. RB3 / CCP1 / P1A
RA1 / AN1 / LVDIN Eing. / Ausg. 2 17 Eing. / Ausg. RB2 / SCK / SCL
RA4 / T0CKI Eing. / Ausg. 3 16 Eing. / Ausg. RA7 / OSC1 / CLKIN
RA5 / MCLR# / VPP Eingang 4 15 Eing. / Ausg. RA6 / OSC2 / CLKOUT
VSS Versorgung 5 14 Versorgung VDD
RA2 / AN2 / VREF- / VRL Eing. / Ausg. 6 13 Eing. / Ausg. RB7 / T1OSI / P1D
RA3 / AN3 / VREF+ / VRH Eing. / Ausg. 7 12 Eing. / Ausg. RB6 / T1OSO / T1CKI / P1C
RB0 / AN4 / INT Eing. / Ausg. 8 11 Eing. / Ausg. RB5 / SDO / P1B
RB1 / AN5 / SS Eing. / Ausg. 9 10 Eing. / Ausg. RB4 / SDI / SDA

SSOP

Bezeichnung Typ Pin-Nr. Pin-Nr. Typ Bezeichnung
RA0 / AN0 Eing. / Ausg. 1 20 Eing. / Ausg. RB3 / CCP / P1A
RA1 / AN1 / LVDIN Eing. / Ausg. 2 19 Eing. / Ausg. RB2 / SCK / SCL
RA4 / TOCKI Eing. / Ausg. 3 18 Eingang RA7 / OSC1 / CLKIN
RA5 / MCLR# / VPP Eingang 4 17 Ausgang RA6 / OSC2 / CLKOUT
VSS Versorgung 5 16 Versorgung VDD
VSS Versorgung 6 15 Versorgung VDD
RA2 / AN2 / VREF- / VRL Eing. / Ausg. 7 14 Eing. / Ausg. RB7 / T1OSI / P1D
RA3 / AN3 / VREF+ / VRH Eing. / Ausg. 8 13 Eing. / Ausg. RB6 / T1OSO / T1CKI / P1C
RB0 / AN4 / INT Eing. / Ausg. 9 12 Eing. / Ausg. RB5 / SDO / P1B
RB1 / AN5 / SS Eing. / Ausg. 10 11 Eing. / Ausg. RB4 / SDI / SDA

Beim SSOP - Gehäuse: Pins 5 und 6 verbinden ( VSS ). Pins 15 und 16 verbinden ( VDD )

Die Pins haben mehrere Bezeichnungen, da sie je nach Programmierung unterschiedliche Funktionen ausführen können. Einige diese Funktionen können während des Betriebes umgeschaltet werden, andere nicht.

Funktion der Pins entsprechend ihrer Bezeichnung

Bezeichnung Funktion
AN0...AN5 Analog-Digital-Wandler Eingang
VREF+ Eingang für obere ADC - Referenzspannung
VREF- Eingang für untere ADC - Referenzspannung
VRH Ausgang für interne Referenzspannung, hoch
VRL Ausgang für interne Referenzspannung, niedrig
LVDIN Eingang der Unterspannungsüberwachung LVD
RA0...RA4 Für digitale Ein- und Ausgangssignale nutzbar.
RB0...RB7 Für digitale Ein- und Ausgangssignale nutzbar
OSC1 Ein ext. Oszillator kann hier angeschlossen werden
OSC2 Ein Quarz oder Schwinger wird hier und an OSC1 angeschlossen
CLKIN Ein vorhandenes CLK - Signal kann hier eingespeist werden
CLKOUT Bei Verwendung eines RC - Oszillators kann hier 1/4 Fosz ausgegeben werden
MCLR# Ein "L" - Pegel führt zu Controller - Reset.
T0CKI Externer Eingang des progr. Vorteilers für 8-Bit Hardwarezähler TMR0
T1CKI Externer Eingang des progr. Vorteilers für 8-Bit Hardwarezähler TMR1
T1OSO Oszillator-Ausgang, wenn ein eigener Oszillator an TMR1 betrieben wird
T1OSI Oszillator-Eingang, wenn ein eigener Oszillator an TMR1 betrieben wird
CCP1 Capture1-Eingang oder Compare1-Ausgang oder PWM1-Ausgang
SDI Dateneingang des synchronen seriellen Ports im SPI - Modus
SDO Datenausgang des synchronen seriellen Ports im SPI - Modus
SCL Taktsignal des synchronen seriellen Ports im SPI - Modus
SS Auswahl-Leitung (Slave-Select) des synchronen seriellen Ports im I²C - Modus
SDA Datenleitung des synchronen seriellen Ports im I²C - Modus ( I/O )
SCL Taktsignal-Leitung des synchronen seriellen Ports im I²C - Modus ( I/O )
P1A...P1D PWM - Ausgänge
INT Eine (wahlweise steigende oder fallende ) Flanke kann einen Interrupt auslösen
VPP Programmierspannung
VSS Masse
VDD Positive Versorgung. Siebkondensator 100nF gegen Masse sinnvoll

Allgemeiner Hinweis:

Alle Angaben ohne Gewähr. Die aktuellsten (englischsprachigen) Datenblätter erhalten sie bei der Herstellerfirma Microchip Technology Inc. Beachten sie bei der Planung eines Projektes auch eventuell dort verfügbare Errata und prüfen sie die Verfügbarkeit des gewählten PICs beim Händler / Distributor.

Sollten sie einen Fehler entdecken: Bitte mitteilen , damit er entfernt werden kann.

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