PIC16C774, PIC16LC774

Eigenschaften der PICs 16C774 , 16LC774


Bauform, Speichergröße, Taktfrequenz, eingebaute Peripherie, Versorgungsspannung, Anschlußbelegung

Eine Informationsseite des Ingenieurbüros Ludwigsen. Dort können sie Hard- und Softwareentwicklung für PIC - Microcontroller in Auftrag geben. Zur Herstellerfirma der PICmicros®, Microchip Technology Inc., gelangen sie hier. Hinweis auf eingetragene Warenzeichen.


PIC - Liste | Ingenieurbüro Ludwigsen | PICs und Programmiergeräte kaufen


PIC - Microcontroller im DIP40 ( 16C774B /P ), PLCC44 ( 16C774B /L ), MQFP44 ( 16C774B /PQ ) oder TQFP44 ( 16C774B /PT ) - Gehäuse.

Löschbare Eprom - Version verfügbar ( PIC16C774 /JW ).

Oszillatorfrequenz 0 bis 20 MHz.

Unterschiedliche Oszillatortypen verfügbar , z.B. XT ( Quarz, Schwinger ), RC ( R-C-Glied ), externes Taktsignal. Externer Takt nur in HS - Konfiguration, anders als bei anderen PICs.

33 Ein- bzw. Ausgänge verfügbar.

Programmspeicher für 4096 Befehle ( 14 Bit Befehlswortbreite ).

Datenspeicher für 256 Byte.

Analog - Digital - Wandler ( ADC ) mit 10 Eingängen und 12-Bit Auflösung.

Referenzspannungsmodul für ADC, BOD, LVD, auch auf Ausgangs-Pin verfügbar.

Zusätzlich zum bei diversen PICs vorhandenen Brown-Out-Detect ( BOD ) bietet das Unterspannungs - Erkennungs - Modul ( Low-Voltage-Detect, LVD ) die Möglichkeit, beim Erkennen einer Versorgungspannung unterhalb einer in mehreren Stufen programmierten Grenze einen Interrupt auszulösen. Alternativ dazu kann das Modul auch eine externe Spannung an LVDIN mit der (festen) internen Referenz vergleichen.

TMR0: Ein 8-Bit Hardware-Zähler bzw. Zeitgeber mit einstellbarem Vorteiler.

TMR2: Ein 8-Bit Hardware-Zeitgeber mit vor- und nachgeschaltetem Teiler und Perioden-Register.

TMR1: Ein 16-Bit Hardware-Zähler bzw. Zeitgeber mit einstellbarem Vorteiler.

Zwei 16-Bit Capture / Compare / PWM -Module. Diese erlauben den Stand des Zählers TMR1 bei einer Flanke am CCPx-Pin zu speichern oder den Zählerstand ständig mit einem programmierten Wert zu vergleichen und beim Erreichen eine Aktion auszulösen. Alternativ kann zusammen mit TMR2 ein PWM - Ausgangssignal mit bis zu 10-Bit Auflösung erzeugt werden.

Ein Watchdogtimer.

Ein synchroner serieller Port ( Synchronous Serial Port, MSSP ).

Ein weiterer asynchroner oder synchroner serieller Port ( USART ).

Ein paralleler Slave-Port (PSP). Über diesen 8-Bit Port kann mit Hilfe von je einem RD, WR und CS - Eingangs - Pin ein Datenaustausch mit anderen Microcontrollern erfolgen.

14 Interrupts: INT-Pin, TMR0, TMR1, TMR2, PSP, Signaländerung an PORTB 4...7, SSP, USART-Empf., USART-Send. Capture/Compare1, Capture/Compare2, ADC, LVD

8 - Ebenen - Stapelzeiger für Unterprogrammaufrufe.

Versorgungsspannungsbereich PIC16C774: 4,0...5,5 V ( -40...+85°C, LP-, XT-, RC-Osz. ).

Versorgungsspannungsbereich PIC16C774: 4,5...5,5 V ( -40...+85°C, HS - Osz. ).

Versorgungsspannungsbereich PIC16LC774: 2,5...5,5V ( LP-, XT-, RC- Osz. bis 4MHz ).

Bezeichnung eines PIC bis 4MHz mit zulässigem Temperaturbereich von

0...70°C: PIC16C774-04, -40...+85°C: PIC16C774-04I, -40...+125°C: PIC16C774-04E (Beispiele)

In eingebautem Zustand programmierbar.

Ein Ausgangs-Pin liefert bis zu 25mA, PORTA, PORTB und PORTE zusammen bis zu 200mA, PORTC und PORTD zusammen bis zu 200mA, der Gesamtstrom des PIC darf bis zu 250/300mA betragen.

Typischer Versorgungsstrom PIC16C774:

Bei 4MHz und 5,5V ( RC-, XT-Osz.): 2,7mA (max. 5mA)

Bei 20MHz und 5,5V ( HS-Osz. ): 13,5mA ( max. 30mA )

Im stromsparenden SLEEP - Modus:

Bei 4V, Watchdog usw. abgeschaltet, typ. 1,5µA ( max. 19µA )

PIC16C774, Belegung der Pins entsprechend der Anordnung im DIP - Gehäuse

Bezeichnung Typ Pin-Nr. Pin-Nr. Typ Bezeichnung
MCLR# / VPP Eingang 1 40 Eing. / Ausg. RB7
RA0 / AN0 Eing. / Ausg. 2 39 Eing. / Ausg. RB6
RA1 / AN1 Eing. / Ausg. 3 38 Eing. / Ausg. RB5
RA2 / AN2 / VREF- / VRL Eing. / Ausg. 4 37 Eing. / Ausg. RB4
RA3 / AN3 / VREF+ / VRH Eing. / Ausg. 5 36 Eing. / Ausg. RB3 / AN9 / LVDIN
RA4 / T0CKI Eing. / Ausg. 6 35 Eing. / Ausg. RB2 / AN8
RA5 / AN4 Eing. / Ausg. 7 34 Eing. / Ausg. RB1 / SS
RE0 / RD# / AN5 Eing. / Ausg. 8 33 Eing. / Ausg. RB0 / INT
RE1 / WR# / AN6 Eing. / Ausg. 9 32 Versorgung VDD
RE2 / CS# / AN7 Eing. / Ausg. 10 31 Digital-Masse VSS
AVDD Versorgung 11 30 Eing. / Ausg. RD7 / PSP7
AVSS Analog-Masse 12 29 Eing. / Ausg. RD6 / PSP6
OSC1 / CLKIN Eingang 13 28 Eing. / Ausg. RD5 / PSP5
OSC2 / CLKOUT Ausgang 14 27 Eing. / Ausg. RD4 / PSP4
RC0 / T1OSO / T1CKI Eing. / Ausg. 15 26 Eing. / Ausg. RC7 / RX / DT
RC1 / T1OSI / CCP2 Eing. / Ausg. 16 25 Eing. / Ausg. RC6 / TX / CK
RC2 / CCP1 Eing. / Ausg. 17 24 Eing. / Ausg. RC5 / SDO
RC3 / SCK / SCL Eing. / Ausg. 18 23 Eing. / Ausg. RC4 / SDI / SDA
RD0 / PSP0 Eing. / Ausg. 19 22 Eing. / Ausg. RD3 / PSP3
RD1 / PSP1 Eing. / Ausg. 20 21 Eing. / Ausg. RD2 / PSP2

Belegung der Pins im PLCC, MQFP und TQFP - Gehäuse in numerischer Reihenfolge

Pin-Nr. PLCC MQFP oder TQFP
1 N.C. RC7 / RX / DT
2 MCLR# / VPP RD4 / PSP4
3 RA0 / AN0 RD5 / PSP5
4 RA1 / AN1 RD6 / PSP6
5 RA2 / AN2 / REF- / VRL RD7 / PSP7
6 RA3 / AN3 / REF+ / VRH VSS
7 RA4 / TOCKI VDD
8 RA5 / AN4 RB0 / INT
9 RE0 / AN5 / RD# RB1 / SS
10 RE1 / AN6 / WR# RB2 / AN8
11 RE2 / AN7 / CS# RB3 / AN9 / LVDIN
12 AVDD N.C.
13 AVSS N.C.
14 OSC1 / CLKIN RB4
15 OSC2 / CLKOUT RB5
16 RC0 / T1OSO / T1CKI RB6
17 N.C. RB7
18 RC1 / T1OSI / CCP2 MCLR# / VPP
19 RC2 / CCP1 RA0 / AN0
20 RC3 / SCK / SCL RA1 / AN1
21 RD0 / PSP0 RA2 / AN2 / REF- / VRL
22 RD1 / PSP1 RA3 / AN3 / REF+ / VRH
23 RD2 / PSP2 RA4 / T0CKI
24 RD3 / PSP3 RA5 / AN4
25 RC4 / SDI / SDA RE0 / AN5 / RD#
26 RC5 / SDO RE1 / AN6 / WR#
27 RC6 / TX / CK RE2 / AN7 / CS#
28 N.C. AVDD
29 RC7 / RX / DT AVSS
30 RD4 / PSP4 OSC1 / CLKIN
31 RD5 / PSP5 OSC2 / CLKOUT
32 RD6 / PSP6 RC0 / T1OSO / T1CKI
33 RD7 / PSP7 N.C.
34 VSS N.C.
35 VDD RC1 / T1OSI / CCP2
36 RB0 / INT RC2 / CCP1
37 RB1 / SS RC3 / SCK / SCL
38 RB2 / AN8 RD0 / PSP0
39 RB3 / AN9 / LVDIN RD1 / PSP1
40 N.C RD2 / PSP2
41 RB4 RD3 / PSP3
42 RB5 RC4 / SDI / SDA
43 RB6 RC5 / SDO
44 RB7 RC6 / TX / CK

Die Pins haben mehrere Bezeichnungen, da sie je nach Programmierung unterschiedliche Funktionen ausführen können. Einige diese Funktionen können während des Betriebes umgeschaltet werden, andere nicht.

Funktion der Pins entsprechend ihrer Bezeichnung

Bezeichnung Funktion
AN0...AN9 Analog-Digital-Wandler Eingang
VREF+ Eingang für obere ADC - Referenzspannung
VREF- Eingang für untere ADC - Referenzspannung
VRH Ausgang für interne Referenzspannung, hoch
VRL Ausgang für interne Referenzspannung, niedrig
LVDIN Eingang der Unterspannungsüberwachung LVD
RA0...RA5 Für digitale Ein- und Ausgangssignale nutzbar.
RB0...RB7 Für digitale Ein- und Ausgangssignale nutzbar
RC0...RC7 Für digitale Ein- und Ausgangssignale nutzbar
RD0...RD7 Für digitale Ein- und Ausgangssignale nutzbar
RE0...RE2 Für digitale Ein- und Ausgangssignale nutzbar
PSP0...PSP7 Paralleler 8-Bit Port für digitale Ein- und Ausgangssignale mit RD#, WR#, CS#
RD# "L" - Pegel gibt die Daten des Ausgangsregisters des PSP an den Port aus
WR# "L" - Pegel schreibt die Daten am Port in das Eingangsregister des PSP
CS# "L" - Pegel aktiviert den PSP
OSC1 Ein ext. Oszillator kann hier angeschlossen werden
OSC2 Ein Quarz oder Schwinger wird hier und an OSC1 angeschlossen
CLKIN Ein vorhandenes CLK - Signal kann hier eingespeist werden
CLKOUT Bei Verwendung eines RC - Oszillators kann hier 1/4 Fosz ausgegeben werden
MCLR# Ein "L" - Pegel führt zu Controller - Reset.
T0CKI Externer Eingang des progr. Vorteilers für 8-Bit Hardwarezähler TMR0
T1CKI Externer Eingang des progr. Vorteilers für 8-Bit Hardwarezähler TMR1
T1OSO Oszillator-Ausgang, wenn ein eigener Oszillator an TMR1 betrieben wird
T1OSI Oszillator-Eingang, wenn ein eigener Oszillator an TMR1 betrieben wird
CCP1 Capture1-Eingang oder Compare1-Ausgang oder PWM1-Ausgang
CCP2 Capture2-Eingang oder Compare2-Ausgang oder PWM2-Ausgang
SDI Dateneingang des synchronen seriellen Ports im SPI - Modus
SDO Datenausgang des synchronen seriellen Ports im SPI - Modus
SCL Taktsignal des synchronen seriellen Ports im SPI - Modus
SS Auswahl-Leitung (Slave-Select) des synchronen seriellen Ports im I²C - Modus
SDA Datenleitung des synchronen seriellen Ports im I²C - Modus ( I/O )
SCL Taktsignal-Leitung des synchronen seriellen Ports im I²C - Modus ( I/O )
RX Eingang des USART im asynchronen Modus
TX Ausgang des USART im asynchronen Modus
DT Daten des USART im synchronen Modus
CK Taktsignal des USART im synchronen Modus
INT Eine (wahlweise steigende oder fallende ) Flanke kann einen Interrupt auslösen
VPP Programmierspannung
AVSS Analog - Masse
AVDD Positive Analog -Versorgung
VSS Digital - Masse
VDD Positive Digital -Versorgung

Allgemeiner Hinweis:

Alle Angaben ohne Gewähr. Die aktuellsten (englischsprachigen) Datenblätter erhalten sie bei der Herstellerfirma Microchip Technology Inc. Beachten sie bei der Planung eines Projektes auch eventuell dort verfügbare Errata und prüfen sie die Verfügbarkeit des gewählten PICs beim Händler / Distributor.

Sollten sie einen Fehler entdecken: Bitte mitteilen , damit er entfernt werden kann.

Bezugsquellen

PICs in grossen Mengen für gewerbliche Verwendung erhalten Sie bei den Distributoren

Zum Bestellen können Sie auch den Link unten verwenden.

(Shopsystem funktioniert nicht, wenn Javascript oder Cookies deaktiviert sind)

Bestellmöglichkeit (Business) Bestellmöglichkeit (Privatpersonen) Beschreibung
PICSTART-PLUS PICSTART-PLUS Entwicklungs-Programmiergerät und Entwicklungsumgebung
PIC-Buch PIC-Buch Messen, Steuern und Regeln mit PIC-Mikrocontrollern, D.Kohtz
PIC-Microcontroller, Bauelemente, Literatur PIC-Microcontrolller, Bauelemente, Literatur Weitere Microcontroller, elektronische Bauelemente, Literatur