PIC16F627, 16LF627

Eigenschaften der PICs 16F627 , 16LF627


Bauform, Speichergröße, Taktfrequenz, eingebaute Peripherie, Versorgungsspannung, Anschlußbelegung

Eine Informationsseite des Ingenieurbüros Ludwigsen. Dort können sie Hard- und Softwareentwicklung für PIC - Microcontroller in Auftrag geben. Zur Herstellerfirma der PICmicros®, Microchip Technology Inc., gelangen sie hier. Hinweis auf eingetragene Warenzeichen.


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PIC - Microcontroller mit FLASH - Programmspeicher im DIP18 ( 16F627-xx /P ) , SOIC18 ( 16F627-xx /SO ) oder SSOP20 ( 16F627-xx/SS ) Gehäuse.

Oszillatorfrequenz 0 bis 20 MHz.

Unterschiedliche Oszillatortypen verfügbar , z.B. XT ( Quarz, Schwinger ), RC ( R-C-Glied ), oder externes Taktsignal.

16 Ein- bzw. Ausgänge verfügbar. ( Die Zahl verringert sich wenn nicht der interne 4MHz-Oszillator verwendet wird oder wenn MCLR# verwendet wird. )

FLASH - Programmspeicher für 1024 Befehle ( 14 Bit Befehlswortbreite ).

Datenspeicher für 224 Byte.

Internes EEprom mit 128 Byte zur Datenspeicherung.

Zwei Analogkomparatoren. Komparatorausgänge können als Ausgangssignal verwendet werden.

Spannungsreferenzmodul. Steht für die Komparatoren zur Verfügung und kann auch auf einen Ausgangspin geschaltet werden.

TMR0: Ein 8-Bit Hardware-Zähler bzw. Zeitgeber mit einstellbarem Vorteiler.

TMR2: Ein 8-Bit Hardware-Zeitgeber mit vor- und nachgeschaltetem Teiler und Perioden-Register.

TMR1: Ein 16-Bit Hardware-Zähler bzw. Zeitgeber mit einstellbarem Vorteiler.

Ein 16-Bit Capture / Compare / PWM -Modul. Dieses erlaubt den Stand des Zählers TMR1 bei einer Flanke am CCP1-Pin zu speichern oder den Zählerstand ständig mit einem programmierten Wert zu vergleichen und beim Erreichen eine Aktion auszulösen. Alternativ kann zusammen mit TMR2 ein PWM - Ausgangssignal mit bis zu 10-Bit Auflösung erzeugt werden.

Ein Watchdogtimer.

Ein asynchroner oder synchroner serieller Port ( USART ).

10 Interrupts: INT-Pin, TMR0, TMR1, TMR2, Signaländerung an PORTB 4...7, Komparator, USART-Empfangen, USART-Gesendet, Capture/Compare, EEprom Schreib-Ende

8 - Ebenen - Stapelzeiger für Unterprogrammaufrufe.

Versorgungsspannungsbereich PIC16F627, 0...70°C:

3,0...5,5 V bis 10MHz, darüber steigend die Untergrenze linear bis auf 4,5V bei 20MHz.

Versorgungsspannungsbereich PIC16F627, -40...0°C, +70...+125°C:

3,0...5,5 V bis 4MHz, 4,5...5,5V über 4MHz.

Versorgungsspannungsbereich PIC16LF627, 0...70°C:

2,0...5,5 V bis 4MHz,

3,0...5,5V über 4MHz bis 10MHz, Untergrenze steigt über 10MHz linear auf 4,5V bei 20MHz

Versorgungsspannungsbereich PIC16LF627, -40...0°C, +70...+125°C::

2,0...5,5 V bis 4MHz,

4,5...5,5V über 4MHz

Bezeichnung eines PIC bis 4MHz mit zulässigem Temperaturbereich von

0...70°C: PIC16F627-04, -40...+85°C: PIC16F627-04I, -40...+125°C: PIC16F627-04E (Beispiele)

In eingebautem Zustand programmierbar.

Ein Ausgangs-Pin liefert bis zu 25mA, ein Port bis zu 200mA, der Gesamtstrom des PIC darf bis zu 250/300mA betragen.

Typischer Versorgungsstrom PIC16F627:

Bei 4 MHz und 5,5 Volt: < 2mA

Bei 20 MHz und 5,5 Volt: 4,0mA (max. 7mA)

Bei 32kHz und 3 Volt ohne Watchdog: 15µA

Max. Standby 2,2µA ( 3V ) 9,0µA ( 5,5V ) 15µA (5,5V, Erweiterter Temp.-Bereich)

Watchdog - Strom typ. 6µA, je Komparator (falls aktiv) typ. 30µA, Vref. max. 135µA

Belegung der Pins entsprechend der Anordnung im Gehäuse

DIP, SOIC, CERDIP

Bezeichnung Typ Pin-Nr. Pin-Nr. Typ Bezeichnung
RA2 / AN2 / VREF Eing. / Ausg. 1 18 Eing. / Ausg. RA1 / AN1
RA3 / AN3 / CMP1 Eing. / Ausg. 2 17 Eing. / Ausg. RA0 / AN0
RA4 / T0CKI / CMP2 Eing. / Ausg. 3 16 Eing. / Ausg. RA7 / OSC1 / CLKIN
RA5 / MCLR# / THV Eingang 4 15 Eing. / Ausg. RA6 / OSC2 / CLKOUT
VSS Versorgung 5 14 Versorgung VDD
RB0 / INT Eing. / Ausg. 6 13 Eing. / Ausg. RB7 / T1OSI
RB1 / RX / DT Eing. / Ausg. 7 12 Eing. / Ausg. RB6 / T1OSO / T1CKI
RB2 / TX / CK Eing. / Ausg. 8 11 Eing. / Ausg. RB5
RB3 / CCP1 Eing. / Ausg. 9 10 Eing. / Ausg. RB4 / PGM

SSOP

Bezeichnung Typ Pin-Nr. Pin-Nr. Typ Bezeichnung
RA2 / AN2 / VREF Eing. / Ausg. 1 20 Eing. / Ausg. RA1 / AN1
RA3 / AN3 / CMP1 Eing. / Ausg. 2 19 Eing. / Ausg. RA0 / AN0
RA4 / TOCKI / CMP2 Eing. / Ausg. 3 18 Eingang RA7 / OSC1 / CLKIN
RA5 / MCLR# / THV Eingang 4 17 Ausgang RA6 / OSC2 / CLKOUT
VSS Versorgung 5 16 Versorgung VDD
VSS Versorgung 6 15 Versorgung VDD
RB0 / INT Eing. / Ausg. 7 14 Eing. / Ausg. RB7 / T1OSI
RB1 / RX / DT Eing. / Ausg. 8 13 Eing. / Ausg. RB6 / T1OSO / T1CKI
RB2 / TX / CK Eing. / Ausg. 9 12 Eing. / Ausg. RB5
RB3 / CCP1 Eing. / Ausg. 10 11 Eing. / Ausg. RB4 / PGM

Die Pins haben mehrere Bezeichnungen, da sie je nach Programmierung unterschiedliche Funktionen ausführen können. Einige diese Funktionen können während des Betriebes umgeschaltet werden, andere nicht.

So erfolgt z.B die Auswahl des Oszillatortyps zum Zeitpunkt der Programmierung. Die Richtung der Ports oder auch die Verwendung als Zählereingang ( T0CKI ) oder normaler digitaler Eingang kann während des Betriebes durch die Software verändert werden.

Funktion der Pins entsprechend ihrer Bezeichnung

Bezeichnung Funktion
AN0...AN3 Analog-Komparator Eingang
CMP1, CMP2 Analog-Komparator Ausgang
VREF Spannungsreferenzmodul - Ausgang
RA0...RA4 Für digitale Ein- und Ausgangssignale nutzbar.
RB0...RB7 Für digitale Ein- und Ausgangssignale nutzbar
OSC1 Ein ext. Oszillator kann hier angeschlossen werden
OSC2 Ein Quarz oder Schwinger wird hier und an OSC1 angeschlossen
CLKIN Ein vorhandenes CLK - Signal kann hier eingespeist werden
CLKOUT Bei Verwendung eines RC - Oszillators kann hier 1/4 Fosz ausgegeben werden
MCLR# Ein "L" - Pegel führt zu Controller - Reset.
T0CKI Externer Eingang des progr. Vorteilers für 8-Bit Hardwarezähler TMR0
T1CKI Externer Eingang des progr. Vorteilers für 8-Bit Hardwarezähler TMR1
T1OSO Oszillator-Ausgang, wenn ein eigener Oszillator an TMR1 betrieben wird
T1OSI Oszillator-Eingang, wenn ein eigener Oszillator an TMR1 betrieben wird
CCP1 Capture1-Eingang oder Compare1-Ausgang oder PWM1-Ausgang
RX Eingang des USART im asynchronen Modus
TX Ausgang des USART im asynchronen Modus
DT Daten des USART im synchronen Modus
CK Taktsignal des USART im synchronen Modus
INT Eine Flanke an diesem Pin (H-L oder L-H wahlweise) löst einen Interrupt aus
PGM Wenn das LVP-Bit des PIC gesetzt ist aktiviert PGM den Programmiermodus
THV Programmiermodus aktivieren, wenn nicht LVP verwendet wird
VSS Masse
VDD Positive Versorgung. Siebkondensator 100nF gegen Masse sinnvoll

Allgemeiner Hinweis:

Alle Angaben ohne Gewähr. Die aktuellsten (englischsprachigen) Datenblätter erhalten sie bei der Herstellerfirma Microchip Technology Inc. Beachten sie bei der Planung eines Projektes auch eventuell dort verfügbare Errata und prüfen sie die Verfügbarkeit des gewählten PICs beim Händler / Distributor.

Sollten sie einen Fehler entdecken: Bitte mitteilen , damit er entfernt werden kann.

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