PIC16F872 , PIC16LF872

Eigenschaften der PICs 16F872, 16LF872


Bauform, Speichergröße, Taktfrequenz, eingebaute Peripherie, Versorgungsspannung, Anschlußbelegung

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PIC - Microcontroller mit FLASH - Programmspeicher im schmalen Skinny-DIP28 ( 16F872 /SP ), SOIC28 ( 16F872 /SO ) oder SSOP28 ( 16F872 /SS ) - Gehäuse.

Oszillatorfrequenz 0 bis 20 MHz.

22 Ein- und Ausgänge verfügbar.

FLASH-Programmspeicher für 2048 Befehle (14Bit Befehlswortbreite, 1000 Lösch-/Schreibzyklen ).

Datenspeicher für 128 Byte.

Internes EEprom mit 64 Byte zur Datenspeicherung (100000 Lösch- / Schreibzyklen )

Analog - Digital - Wandler mit 10-Bit Auflösung und bis zu 5 Eingängen.

TMR0: Ein 8-Bit Hardware-Zähler bzw. Zeitgeber mit einstellbarem Vorteiler.

TMR2: Ein 8-Bit Hardware-Zeitgeber mit vor- und nachgeschaltetem Teiler und Perioden-Register.

TMR1: Ein 16-Bit Hardware-Zähler bzw. Zeitgeber mit einstellbarem Vorteiler.

Ein 16-Bit Capture / Compare / PWM -Modul. Dieses erlaubt den Stand des Zählers TMR1 bei einer Flanke am CCP1 - Pin zu speichern oder den Zählerstand ständig mit einem programmierten Wert zu vergleichen und beim Erreichen eine Aktion auszulösen. Alternativ kann zusammen mit TMR2 ein PWM - Ausgangssignal mit bis zu 10-Bit Auflösung erzeugt werden.

Ein synchroner serieller Port ( SPI, I²C ) mit Master - Modus.

Ein Watchdogtimer.

10 Interruptquellen: TMR0, TMR1, TMR2, ADC, Capture/Compare1, serieller Port (2), externer Interrupt, Pegeländerung eines RB4...RB7 - Eingangspins, EEprom Schreib-Ende.

8 - Ebenen - Stapelzeiger für Unterprogrammaufrufe.

In eingebautem Zustand programmierbar.

Bezeichnung eines 4MHz - PIC mit zulässigem Temperaturbereich von 0...70°C: PIC16F872-04, -40...+85°C: PIC16F872-04I, -40...+125°C: PIC16F872-04E (Beispiele)

Elektrische Werte: ( PRELIMINARY )

Versorgungsspannungsbereich PIC16F872: 4,0...5,5 V mit XT,RC, LP-Osz. bzw. 4,5...5,5V mit HS-Osz.

Versorgungsspannungsbereich PIC16LF872: 2,0...5,5 V bis 4MHz, über 4MHz steigt die untere Spannungsgrenze linear von 2,5 bis auf 3V bei 10MHz an.

Ein Ausgang liefert bis zu 25mA.

Die Summe an PORTA zusammen mit PORTB darf bis zu 200mA betragen.

Die Summe an PORTC darf bis zu 200mA betragen.

In den VDD - Pin dürfen maximal 250mA fließen.

Aus dem VSS - Pin dürfen maximal 300mA fließen.

Typischer Versorgungsstrom 16F872:

Bei 4 MHz und 5,5 Volt: 1,6mA (max. 4mA)

Bei 20 MHz und 5,5 Volt: 7mA (max. 15mA)

Typischer Versorgungsstrom 16LF872:

Bei 4 MHz und 3,0 Volt: 0,6mA (max. 2mA)

Bei 32kHz und 3,0 Volt, LP-Osz., ohne Watchdog-Timer: 20µA (max. 35µA)

Typischer Standby - Strom 16F872:

10,5µA (max. 42µA) bei VDD = 4V, Watchdog ein, industrieller Temperaturbereich -40...+85°C

1,5µA (max. 19µA) bei VDD = 4V, Watchdog aus, industrieller Temperaturbereich -40...+85°C

Typischer Standby - Strom 16LF872:

7,5µA (max. 30µA) bei VDD = 3V, Watchdog ein, industrieller Temperaturbereich -40...+85°C

0,9µA (max. 5µA) bei VDD = 3V, Watchdog aus, industrieller Temperaturbereich -40...+85°C

Belegung der Pins entsprechend der Anordnung im Gehäuse

Skinny - DIP (schmal), SOIC, SSOP

Bezeichnung Typ Pin-Nr. Pin-Nr. Typ Bezeichnung
MCLR# / VPP / THV Eingang 1 28 Eing. / Ausg. RB7 / PGD
RA0 / AN0 Eing. / Ausg. 2 27 Eing. / Ausg. RB6 / PGC
RA1 / AN1 Eing. / Ausg. 3 26 Eing. / Ausg. RB5
RA2 / AN2 / VREF- Eing. / Ausg. 4 25 Eing. / Ausg. RB4
RA3 / AN3 / VREF+ Eing. / Ausg. 5 24 Eing. / Ausg. RB3 / PGM
RA4 / T0CKI Eing. / Ausg. 6 23 Eing. / Ausg. RB2
RA5 / AN4 / SS Eing. / Ausg. 7 22 Eing. / Ausg. RB1
VSS Versorgung 8 21 Eing. / Ausg. RB0 / INT
OSC1 / CLKIN Eingang 9 20 Versorgung VDD
OSC2 / CLKOUT Ausgang 10 19 Versorgung VSS
RC0 / T1OSO / T1CKI Eing. / Ausg. 11 18 Eing. / Ausg. RC7
RC1 / T1OSI Eing. / Ausg. 12 17 Eing. / Ausg. RC6
RC2 / CCP1 Eing. / Ausg. 13 16 Eing. / Ausg. RC5 / SDO
RC3 / SCK / SCL Eing. / Ausg. 14 15 Eing. / Ausg. RC4 / SDI / SDA

Die Pins haben mehrere Bezeichnungen, da sie je nach Programmierung unterschiedliche Funktionen ausführen können. Einige diese Funktionen können während des Betriebes umgeschaltet werden, andere nicht.

So erfolgt z.B die Auswahl des Oszillatortyps zum Zeitpunkt der Programmierung. Die Richtung der Ports oder auch die Verwendung als spezieller Funktions-Pin oder normaler digitaler Eingang kann während des Betriebes durch die Software verändert werden.

Die Pins PGD und PGC sollten unbenutzt bleiben, wenn die Anwendung es zuläßt. Das ermöglicht die Verwendung der eingebauten Programmablauf-Kontroll-Hardware ( In-Circuit-Debugger ) während der Software-Entwicklung.

Funktion der Pins entsprechend ihrer Bezeichnung

Bezeichnung Funktion
AN0...AN4 Für analoge Eingangssignale 0V...VDD nutzbar
VREF+ Eingang für obere ADC - Referenzspannung
VREF- Eingang für untere ADC - Referenzspannung
RA0...RA5 Für digitale Ein- und Ausgangssignale nutzbar. Achtung, RA4 = open drain
RB0...RB7 Für digitale Ein- und Ausgangssignale nutzbar.
RC0...RC7 Für digitale Ein- und Ausgangssignale nutzbar.
OSC1 Ein ext. Oszillator kann hier angeschlossen werden
OSC2 Ein Quarz oder Schwinger wird hier und an OSC1 angeschlossen
CLKIN Ein vorhandenes CLK - Signal kann hier eingespeist werden
CLKOUT Bei Verwendung eines RC - Oszillators kann hier 1/4 Fosz ausgegeben werden
MCLR# Ein "L" - Pegel führt zu Controller - Reset.
T0CKI Externer Eingang des progr. Vorteilers für 8-Bit Hardwarezähler TMR0
T1CKI Externer Eingang des progr. Vorteilers für 8-Bit Hardwarezähler TMR1
T1OSO Oszillator-Ausgang, wenn ein eigener Oszillator an TMR1 betrieben wird
T1OSI Oszillator-Eingang, wenn ein eigener Oszillator an TMR1 betrieben wird
CCP1 Capture1-Eingang oder Compare1-Ausgang oder PWM1-Ausgang
INT Eine Flanke an diesem Pin (H-L oder L-H wahlweise) löst einen Interrupt aus
SDI Dateneingang des synchronen seriellen Ports im SPI - Modus
SDO Datenausgang des synchronen seriellen Ports im SPI - Modus
SCL Taktsignal des synchronen seriellen Ports im SPI - Modus
SS Auswahl-Leitung (Slave-Select) des synchronen seriellen Ports im I²C - Modus
SDA Datenleitung des synchronen seriellen Ports im I²C - Modus ( I/O )
SCL Taktsignal-Leitung des synchronen seriellen Ports im I²C - Modus ( I/O )
PGD "In-Circuit-Debugger"-Daten
PGC "In-Circuit-Debugger"-Taktsignal
PGM Programmiereingang im "Low-Voltage-Programming"-Modus
VPP/THV Programmierspannung, wenn LVP nicht benutzt wird / Testmodus-Aktivierung
VSS Masse
VDD Positive Versorgung. Siebkondensator 100nF gegen Masse sinnvoll

Allgemeiner Hinweis:

Alle Angaben ohne Gewähr. Die aktuellsten (englischsprachigen) Datenblätter erhalten sie bei der Herstellerfirma Microchip Technology Inc. Beachten sie bei der Planung eines Projektes auch eventuell dort verfügbare Errata und prüfen sie die Verfügbarkeit des gewählten PICs beim Händler / Distributor.


"Preliminary"-Hinweis: Wenn diese Daten für ihre Anwendung wichtig sind prüfen sie die aktuellsten verfügbaren Datenblätter bei Microchip auf aktuellere Informationen.


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